Lukas Spichiger, Biberist

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Klimanotstand in Solothurn?

Spätfröste, gefolgt von Hitzetagen und Starkniederschlägen. Die extremen Wetterschwankungen der letzten Monate machen den 17-jährigen Lukas Spichiger nachdenklich. Sie lassen nämlich erahnen, was der Klimawandel uns in Zukunft präsentieren könnte. Genau dies kann aber auch eine Chance sein – für ein Umdenken und vor allem fürs Handeln.

«Ich finde es sehr wichtig, dass meine Generation sich aktiv für den Klimaschutz einsetzt und alles dafür tut, dass wir eins der grössten Probleme des 21. Jahrhunderts in den Griff kriegen», betont der junge Biberister. Um die Dringlichkeit der Klimakrise ins Bewusstsein der Politik zu rücken, hat er kürzlich eine Klimanotstand-Petition für die Stadt Solothurn lanciert. «In 30 Tagen habe ich mehr als die 200 für die Petition notwendigen Unterschriften gesammelt», erzählt er zufrieden. Unterdessen ist die Petition beim Stadtpräsidenten Kurt Flury. Ob nun in Solothurn in Kürze der Klimanotstand ausgerufen wird? «Es wäre ein symbolischer Akt», weiss Spichiger, «die Stadt könnte damit ein Zeichen setzen, dass sie die Klimakrise ernst nimmt und Geschäfte prioritär behandelt, die den Klimawandel oder dessen Folgen abschwächen.»

Mit der Petition ist das Klimaschutz-Engagement von Lukas Spichiger nicht abgeschlossen: «Ich engagiere mich auch weiterhin in Vereinen und bei Aktionen.» Auch in seinem Alltag ist eine nachhaltige Lebensweise sein Credo: «Wir verwenden umweltfreundliche Materialien im Garten, trennen Müll und vieles mehr.» Lukas Spichiger ist überzeugt: «Es liegt in der Hand der Menschen, wie sich unser Planet Erde entwickelt. Wenn jeder einen kleinen Beitrag leistet, können wir Grosses bewirken!»