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Roland Fürst, Solothurn

Regierungsrat

Wir wollen ein Zeichen setzen

Roland Fürst ist Biologe, Hobby-Fotograf und gerne und viel in der Natur. Sein Büro ziert ein imposantes Panoramabild der Stadt Solothurn, das er selber fotografierte und Besucher in den Bann zieht.

Dass der Ausstoss von CO2 zum Klimawandel beiträgt, ist ihm aufgrund seines Studiums an der Universität Basel bestens bekannt.  „Heute wird in der Politik viel über die Energiewende gesprochen. Die Probleme rund um CO2 und Klimawandel dürfen dabei nicht in Vergessenheit geraten. Das ist mir als Naturwissenschaftler wichtig.“

Als Baudirektor ist er vor allem über Projekte im Hochwasserschutz betroffen. Sehr direkt erlebte er die Folgen des Wandels auch beim Tauchen auf den Malediven. „Die Erwärmung der Weltmeere ist der Hauptgrund für das Ausbleichen der Korallenriffe. Es tat mir weh zu sehen, dass die Farbenpracht unter Wasser schwindet.“

Die Faktenlage zum Klimawandel im Kanton Solothurn war bis vor kurzem noch dünn. Deshalb hat sich die Regierung vertieft mit dem Thema befasst. Sie will nun die Bevölkerung sensibilisieren und mithelfen, die Chancen und Risiken rund um den Klimawandel richtig einzuschätzen.

Roland Fürst betont, dass Klimawandel ein globales Problem ist. „Wir müssen aber wissen, wo wir im Kanton betroffen sind und Weichen stellen können.“ Schön ist, wenn das Parlament später auch mitzieht und allfällige Massnahmen unterstützt.

Auf seinen persönlichen Beitrag zur Vermeidung von CO2 angesprochen, sieht er sich noch nicht als Vorbild. „Immerhin ist es mir gelungen, den Benzinverbrauch bei den letzten beiden Autokäufen jeweils zu halbieren. Und beim nächsten Kauf wird ein Auto mit Elektroantrieb zuoberst auf der Liste stehen – aus ökologischen Gründen.“